PC und HTPC mit dem Integral 2

PCs sind die flexibelsten — und chaotischsten — HDMI-Quellen überhaupt: Dutzende Videomodi, Treiber-Eigenheiten, Standby-Zyklen, die Fensterlayouts durcheinanderbringen, und obendrauf geschützte Wiedergabe. Der Integral 2 wurde ganz klar auch für den PC-Einsatz gebaut, bis hin zu einem eigenen HTPC mode.

Warum ein Integral 2 hinter einem PC?

Einrichtungsschritte

  1. PC an einen HDMI-Eingang; Displays an die Ausgänge (ein Display, das nur HDCP 1.x kann, an den TOP (Downscale)-Ausgang).
  2. EDID-Schalter auf Custom Use / BT und wähle eine Tabelle passend zum Modus, den die GPU fahren soll — oder lies die EDID deines echten Monitors mit “Read TV [TOP/BOT] EDID” in der GUI aus und lade sie als Custom-Bank hoch, damit die GPU immer genau diesen Monitor sieht, auch wenn er aus ist.
  3. Aktiviere HTPC MODE im Config-Tab der GUI, wenn Fenster und Icons nach dem Standby herumspringen.
  4. 4K60 4:4:4 an einen TV: Den meisten UHD-TVs muss man es erst sagen — aktiviere auf vielen Samsung-TVs “UHD Color” unter Settings > HDMI und beschrifte den Eingang im Quellenmenü mit “PC”; erst dann werden 600MHz akzeptiert. Ähnliche Schalter gibt es bei den meisten Marken (siehe Samsungs offizielle Supportseite oder die deines TV-Herstellers).

Brauchst du einen für deinen PC?

Ja, wenn Windows deinen Desktop nach dem Standby immer wieder umsortiert, deine GPU den gewünschten Modus wegen einer verstümmelten EDID-Kette verweigert, geschützte Wiedergabe auf älteren Geräten scheitert oder du beruflich mit HDR-Metadaten und Infoframes arbeitest.

Nein, wenn dein PC einen modernen Monitor über ein kurzes Kabel ansteuert und sich alles benimmt — dann gibt es für den Integral 2 nichts zu lösen.

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